Der Hörfunk ist das wohl am stärksten unterschätzte Medium in der Öffentlichkeitsarbeit. Konzeption und Planung richten ihr Augenmerk traditionell auf die klassischen Leitmedien Print und TV. Zunehmend rücken auch soziale Medien in den Fokus, während der Klassiker Radio in der Regel nur am Rande oder auch gar nicht vorkommt. Sicher gibt es dafür eine Reihe nachvollziehbarer Gründe, etwa die enorme (regionale und thematische) Zersplitterung der Radiolandschaft und die extrem kommerzielle Ausrichtung vieler Sender, die echten journalistischen Inhalten kaum Raum bietet. Das macht redaktionell ausgerichtete Medienarbeit in Normalfall schwierig.